Kommunalwahlen 2026 in Bayern

Demokratie lebt vom Mitmachen

19.04.2026 | Kolping begleitete Kommunalwahlen in Bayern
Kandidierende freuen sich mit Personen aus den Verbänden über den gelungenen Abend. Von links nach rechts: Patrick Kuhn (KAB), Sabine Slawik (KDFB), Frank Pintsch (CSU), Kerstin Mayer (DJK), Peter Rauscher (Bündnis 90/Die Grünen), Christian Pettinger (ÖDP), Dr. Florian Freund (SPD), Hannes Aigner (Freie Wähler), Veronika Wenderlein (BDKJ), Dr. Tobias Bevc (pax christi), Robert Hitzelberger (Kolping) - Bildnachweis: Kolping DV Augsburg

Bereits im August 2025 hat das Kolpingwerk Landesverband Bayern mit der Handreichung unter der Überschrift „Demokratie lebt vom Mitmachen“ die Kolpingsfamilien in Bayern aufgefordert, sich an der Vorbereitung der Kommunalwahlen am 8. März 2026 zu beteiligen. Zahlreiche Kolping-Untergliederungen sind dem nachgekommen und haben die Wahlen in den 2056 Städten und Gemeinden und 71 Landkreisen begleitet.

Alle Aktionen, die stattgefunden haben, hier aufzuführen, sprengt den Rahmen. Es seien nur einige Beispiele genannt. Sehr häufig fanden Podiumsdiskussionen mit den Kandidierenden für das Bürgermeisteramt (z.B. Kolpingsfamilie Höhenrain / Diözesanverband München und Fresing), Vertreter*innen der Parteien bzw. Kandidierende für die Kreistage (z.B. Kolping-Bezirksverband Oberallgäu / Diözesanverband Augsburg) statt. Dabei gingen die Kolpingsfamilien Kooperationen mit den Tageszeitungen (z.B. Kolpingsfamilien Schwabmünchen und Gersthofen / Diözesanverband Augsburg) oder mit dem Bayerischen Rundfunk (z.B. Kolpingsfamilie Kösching / Diözesanverband Regensburg) ein. Journalisten übernahmen dabei häufig die Moderation. Zudem wurde mit einem Livestream eine größere Zielgruppe erreicht (z.B. Kolpingsfamilie Ebersberg / Diözesanverband München und Freising). Auch zum Beispiel die Kolpingsfamilien Erbendorf (Diözesanverband Regensburg), Ismaning (Diözesanverband München und Freising), Kaufbeuren (Diözesanverband Augsburg), Kronach (Diözesanverband Bamberg) und Kolpingsfamilie Mering (Diözesanverband Augsburg) führten Veranstaltungen an der bayerischen WählBar durch.

Unter dem Motto „Kolping wirkt – wir gestalten mit“ hat der Diözesanverband München und Freising 50 Kolpingmitglieder aus 18 Kolpingsfamilien, die sich bei den Kommunalwahlen für ein Amt beworben haben, über seine Homepage und die sozialen Netzwerke vorgestellt.

„Kommunalverwaltung verstehen – Vor Ort Demokratie stärken“, war der Titel einer Veranstaltung, die das Kolping-Erwachsenen-Bildungswerk Eichstätt im Jugendtreff in Gaimersheim durchgeführt hat. Eine ähnliche Veranstaltung zu den Aufgaben einer Kommune hat die Kolpingsfamilie Kaufbeuren (Diözesanverband Augsburg) durchgeführt.

96 Fragebögen hat die Kolpingsfamilie Biberbach (Diözesanverband Augsburg) an alle Kandidierenden örtlichen Gemeinderat verschickt. 46 Personen haben die ausgefüllten Formulare zurückgesandt und haben Auskunft über ihre Motivation, Ziele und Werte gegeben. Die Antworten hat die Kolpingsfamilie im Internet veröffentlicht.

Die katholischen Verbände im Bistum Augsburg haben gemeinsam Personen aus den Parteien, die in der Stadt Augsburg zur Wahl angetreten sind, zum Demokratopoly-Spiel eingeladen. Ähnlich wie bei Monopoly mussten die Kandidierenden, wenn sie mit der Spielfigur auf ein Feld gekommen sind, eine Frage eines Verbandes beantworten oder eine Aufgabe erfüllen.

 

(Bericht: J.M. Geisenfelder Kolpingwerk Diözesanverband Augsburg)