WählBar 2.018 zur Landtagswahl in Bayern - Kolpingaktion zur Stärkung der Demokratie und Bürger-/innen-Beteiligung -

Aktionen

Kolping lädt an die „WählBar“ ein - am Marktplatz, im Kolpinghaus, im Pfarrheim, in der Fußgängerzone oder anderswo. Politikerinnen und Politiker werden zum Gespräch eingeladen - in kleiner Runde oder im großen Plenum.

WählBar - Ort und Fragestellung

Die Doppeldeutigkeit des Aktionstitels ist durchaus gewollt. Die „WählBar“ soll Ort und Fragestellung zugleich sein.

Die Aktion wurde erstmals zur Landtagswahl 2013 in Bayern konzipiert - Materialien und Ideen sollen aber für Wahlen aller Art weiterverwendet werden. Die Kolpingsfamilien haben selbst den Beweis angetreten, dass sie gerne Ideen und Vorlagen aufgreifen und selbst weiterentwickeln können und wollen. So gab es auch zur Bundestagwahl 2013, zur Kommunalwahl 2014 und auch zur Europawahl 2014 zahlreiche "WählBar"-Veranstaltungen in den Kommunen und Gemeinden. Auch zu den Bundestagswahlen 2017 griffen verschiedene Kolpingsfamilien und Ebenen die Aktion wieder auf. Für die Landtagswahlen 2018 wurde auf Landesebene eine diözesanübergreifende Arbeitsgruppe auf Landesebene gegründet, um eine Relaunche der Aktion mit neuen Elementen und Themen unter dem Titel "WählBar 2.018" zu erstellen. Themenheft bzw. Arbeitshilfe und Materialien stehen hier zum Download zur Verfügung und können auch bei den Diözesanbüros nachgefragt werden.

Arbeitshilfe und Materialen sollen der Veranstaltungsplanung und Durchführung von Diskussions- und Themenforen in den Kolpingsfamilien vor Ort dienen.

 

Es ist uns ein wichtiges Anliegen die Bürgerinnen und Bürger umfassend zu informieren. Der Wahlentscheidung wollen und dürfen wir nicht vorgreifen, zur Information können wir aber mit unseren Veranstaltungen sehr wohl beitragen.

 

Und für uns Kolpingleute selbst sagt ein Fundstück aus dem reichen Zitatenschatz unseres Gesellenvaters und Verbandsgründer Adolph Kolping mehr als jedes Parteiprogramm:

 

"Wen soll man wählen? Wir sagen zunächst, wen man nicht wählen soll. Wählt erstens keine Leute, von deren wirklichem Christentum Ihr nicht hinreichend überzeugt seid. Das Christentum ist die beste Gewähr für die Gewissenhaftigkeit, und die Gewissenhaftigkeit ist die Gewähr für die Gerechtigkeit, worauf endlich auch in politischen Dingen doch alles ankommt. Wählt keine Leute, die mit ihrem Christentum umgehen wie mit einer wächsernen Nase, die man drehen und wenden kann nach Belieben, keine Leute, deren Charakter unzuverlässig und unstet ist, die heute viel versprechen und morgen nichts halten. Wählt keine Schwätzer und Prahlhanse, deren Eitelkeit größer ist als ihr Verstand. Wählt keine Leute, die allzu abhängig sind von Amt und Brot, damit sie nicht unnützerweise in Versuchung geraten, anders zu denken und anders zu handeln oder gar sich um des lieben Brotes willen von der Ausübung ihrer Pflicht dispensieren."

(RV 1858, S. 706f.)